Planning Poker: Präzise Aufwandsschätzung in agilen Projekten
Wie Teams mit Planning Poker fundierte Entscheidungen treffen und ihre Zusammenarbeit stärken
In der Welt des Projektmanagements ist eine der grössten Herausforderungen die realistische Einschätzung des Aufwands für anstehende Aufgaben. Teams stehen oft vor dem Problem, dass ihre Schätzungen entweder zu optimistisch oder zu konservativ ausfallen. Einerseits neigen Menschen dazu, den eigenen Zeitaufwand zu unterschätzen – ein Phänomen, das als Planungsfehlschluss bekannt ist. Andererseits erschweren unklare Anforderungen und unerwartete Abhängigkeiten eine präzise Vorhersage.
Traditionelle Schätzmethoden, wie das Schätzen durch einzelne Experten oder pauschale Annahmen, führen häufig zu Verzerrungen und unrealistischen Projektplänen. Das kann dazu führen, dass Deadlines nicht eingehalten werden, Budgets gesprengt oder Teammitglieder überlastet werden.
Hier kommt Planning Poker ins Spiel. Diese agile Methode bringt das Team in einen strukturierten, spielerischen Schätzprozess, bei dem alle Beteiligten ihr Wissen einbringen. Das führt nicht nur zu besseren Schätzungen, sondern fördert auch die Zusammenarbeit und sorgt für ein gemeinsames Verständnis der Aufgaben. Doch wie genau funktioniert Planning Poker, und warum ist es so effektiv? Das erfährst du im nächsten Abschnitt.
Was ist Planning Poker?
Planning Poker ist eine Methode zur Aufwandsschätzung, die in agilen Teams eingesetzt wird. Entwickelt wurde sie von James Grenning im Rahmen von Scrum, später popularisiert durch Mike Cohn. Das Prinzip ist einfach: Anstatt dass eine Person den Aufwand allein schätzt, wird die Einschätzung als Team durchgeführt – spielerisch, verdeckt und auf Basis eines Konsensprozesses.
Das zentrale Element von Planning Poker sind nummerierte Karten, die jeder Teilnehmer erhält. Die Karten basieren meist auf der Fibonacci-Folge (1, 2, 3, 5, 8, 13, 21 …), da diese exponentielle Werte vorgibt und so verhindert, dass sich Teams in zu kleinen Unterschieden verlieren. Alternativ gibt es auch andere Reihen wie die modifizierte Fibonacci-Skala (1, 2, 3, 5, 8, 13, 20, 40, 100) oder T-Shirt-Sizes (S, M, L, XL).
Der Clou an Planning Poker ist die verdeckte Abstimmung: Alle Teammitglieder wählen unabhängig voneinander eine Karte, die ihre persönliche Einschätzung des Aufwands für eine Aufgabe widerspiegelt. Erst nachdem alle Karten gelegt wurden, werden sie gleichzeitig aufgedeckt. So wird verhindert, dass Einzelne sich unbewusst an einer dominanten Meinung orientieren.
Gibt es grosse Unterschiede in den Schätzungen, folgt eine Diskussion. Die Teammitglieder erklären ihre Einschätzungen, mögliche Unklarheiten werden beseitigt, und nach einer erneuten Runde nähert sich das Team einer gemeinsamen Zahl an. Dieses iterative Vorgehen verbessert nicht nur die Schätzung, sondern stellt sicher, dass alle Beteiligten die Aufgabe wirklich verstehen.
Planning Poker ist damit weit mehr als nur eine Methode zur Aufwandsschätzung – es ist ein Werkzeug zur Kollaboration, Qualitätssicherung und Risikominimierung.
Ablauf einer Planning-Poker-Sitzung
Eine Planning-Poker-Sitzung folgt einem klar strukturierten Ablauf, der sicherstellt, dass alle Teammitglieder aktiv am Schätzprozess teilnehmen und ein gemeinsames Verständnis für die zu bewertenden Aufgaben entwickeln.
1. Auswahl der zu schätzenden Aufgabe
Zu Beginn wird eine User Story oder ein Arbeitspaket aus dem Product Backlog ausgewählt. Das Team klärt gemeinsam, welche Anforderungen, Abhängigkeiten oder Risiken mit der Aufgabe verbunden sind. Falls Unklarheiten bestehen, kann der Product Owner zusätzliche Informationen liefern.
2. Diskussion und Verständnis klären
Bevor eine Schätzung erfolgt, stellt das Team sicher, dass alle die Aufgabe gleich verstehen. Fragen werden geklärt, Annahmen besprochen und mögliche Herausforderungen identifiziert.
3. Verdeckte Schätzung durch Kartenwahl
Jedes Teammitglied wählt verdeckt eine Karte mit einer Zahl aus der Planning-Poker-Skala (z. B. Fibonacci-Zahlen 1, 2, 3, 5, 8, 13, …). Diese Zahl steht für die geschätzte Komplexität oder den Aufwand der Aufgabe.
4. Aufdecken der Karten und Vergleich der Schätzungen
Alle Karten werden gleichzeitig aufgedeckt. In den meisten Fällen gibt es Abweichungen zwischen den Schätzungen der einzelnen Teammitglieder.
5. Diskussion und Annäherung an einen Konsens
Falls die Schätzungen stark voneinander abweichen, diskutiert das Team die Gründe für die Unterschiede.
Warum wurde eine besonders hohe oder niedrige Zahl gewählt?
Welche Faktoren wurden unterschiedlich gewichtet?
Gibt es technische Herausforderungen oder versteckte Risiken, die nicht alle berücksichtigt haben?
Oft erklären die Teilnehmer mit den höchsten und niedrigsten Schätzungen ihre Argumente, bevor das Team eine zweite Schätzrunde startet.
6. Wiederholung der Schätzung bis zum Konsens
Nach der Diskussion wählen alle erneut verdeckt eine Karte. Dieser Zyklus wiederholt sich, bis das Team eine akzeptable Einigung erreicht. Das Ziel ist nicht absolute Präzision, sondern eine ausreichend genaue und realistische Einschätzung, mit der das Team arbeiten kann.
Durch diesen Ablauf entstehen bessere Schätzungen, die auf dem kollektiven Wissen des Teams basieren, anstatt von Einzelmeinungen dominiert zu werden. Gleichzeitig fördert Planning Poker eine offene Kommunikation und schafft ein gemeinsames Verständnis für den Arbeitsaufwand.
Vorteile von Planning Poker
Planning Poker ist weit mehr als eine spielerische Methode zur Aufwandsschätzung – es bietet zahlreiche Vorteile für agile Teams. Durch den strukturierten Ablauf verbessert es nicht nur die Qualität der Schätzungen, sondern stärkt auch die Zusammenarbeit und das gemeinsame Verständnis für die Aufgaben.
1. Förderung der Teamkommunikation
Indem jedes Teammitglied seine Schätzung unabhängig abgibt, werden Diskussionen angeregt. Unstimmigkeiten führen zu wertvollen Gesprächen über Risiken, Annahmen und Herausforderungen. Dadurch werden Missverständnisse frühzeitig erkannt und beseitigt, bevor die eigentliche Umsetzung beginnt.
2. Vermeidung von Gruppendenken und Dominanz einzelner Meinungen
In klassischen Meetings neigen Teams oft dazu, sich an den Einschätzungen von erfahrenen oder dominanten Kollegen zu orientieren. Bei Planning Poker gibt jedoch jeder zunächst eine eigene Einschätzung ab, ohne von anderen beeinflusst zu werden. Erst danach werden die Zahlen offengelegt, wodurch ein fairer und objektiverer Schätzprozess entsteht.
3. Präzisere und realistischere Schätzungen
Durch den iterativen Prozess nähert sich das Team einer realistischen Aufwandsschätzung an. Grosse Diskrepanzen zwischen den Schätzungen zeigen oft blinde Flecken auf – sei es in der technischen Komplexität, in unklaren Anforderungen oder in unterschiedlichen Erfahrungswerten. Diese Unterschiede werden ausgeräumt, bevor die Arbeit beginnt, was spätere Verzögerungen reduziert.
4. Förderung der Teamverantwortung
Wenn ein Team gemeinsam eine Schätzung abgibt, steigt das Verantwortungsgefühl für die Einhaltung dieser Einschätzung. Die Beteiligten fühlen sich stärker mit den Schätzungen verbunden, da sie aktiv am Entscheidungsprozess teilgenommen haben. Das erhöht das Engagement und die Motivation, die Aufgaben effizient zu erledigen.
5. Spielerischer Ansatz für mehr Motivation
Durch den Gamification-Ansatz wird der Schätzprozess aufgelockert. Statt trockener Zahlenanalysen oder langwieriger Diskussionen ermöglicht Planning Poker eine interaktive und dynamische Schätzung. Dies hält die Teilnehmer engagiert und sorgt für eine produktive Arbeitsatmosphäre.
6. Skalierbarkeit für kleine und grosse Teams
Ob in kleinen Scrum-Teams oder grösseren verteilten Gruppen – Planning Poker lässt sich flexibel einsetzen. Besonders in verteilten Teams bieten digitale Tools eine einfache Möglichkeit, Planning Poker auch remote durchzuführen.
Diese Vorteile machen Planning Poker zu einer der beliebtesten Schätzmethoden in agilen Projekten. Doch wie jede Methode hat auch Planning Poker seine Herausforderungen.
Herausforderungen und Stolperfallen
Obwohl Planning Poker viele Vorteile bietet, gibt es einige typische Herausforderungen, die den Schätzprozess erschweren können. Wenn Teams diese Stolperfallen kennen, können sie gezielt gegensteuern und die Methode effektiver einsetzen.
1. Gruppendenken: Die Gefahr der Anpassung an die Mehrheit
Obwohl die verdeckte Schätzung dazu beiträgt, unabhängige Einschätzungen zu fördern, besteht dennoch die Gefahr, dass sich Teammitglieder nach der ersten Runde an der Mehrheitsmeinung orientieren. Besonders unerfahrene Kollegen oder introvertierte Teammitglieder könnten ihre ursprüngliche Meinung aufgeben, obwohl sie wichtige Bedenken oder Erkenntnisse haben.
Lösung: Eine gute Moderation ermutigt alle, ihre Argumente offenzulegen und sicherzustellen, dass unterschiedliche Perspektiven gehört werden.
2. Schätzfehler durch unklare Anforderungen
Wenn eine User Story oder eine Aufgabe nicht klar genug definiert ist, führt das zu unsicheren oder stark variierenden Schätzungen. Unterschiedliche Interpretationen der Anforderungen können dazu führen, dass manche Teammitglieder den Aufwand unterschätzen, während andere versteckte Risiken sehen.
Lösung: Bevor geschätzt wird, sollte das Team sicherstellen, dass die User Story klar und verständlich ist. Falls erforderlich, können zusätzliche Informationen oder Akzeptanzkriterien ergänzt werden.
3. Zeitaufwand bei zu vielen oder zu grossen Aufgaben
Wenn Teams versuchen, zu viele Aufgaben in einer Sitzung zu schätzen oder sehr grosse Stories zu bewerten, kann der Prozess schnell ermüdend werden. Lange Diskussionen über komplexe Features können die Effizienz senken und das Meeting in die Länge ziehen.
Lösung:
Timeboxing: Jede Schätzung sollte ein festes Zeitlimit haben, um Diskussionen nicht ausufern zu lassen.
Story Splitting: Grosse Stories sollten vor der Schätzung in kleinere, handhabbare Teile zerlegt werden.
4. Verzerrung durch vorherige Schätzungen
Wenn Teams ähnliche Aufgaben bereits geschätzt haben, besteht die Gefahr, dass frühere Zahlen unbewusst die neue Schätzung beeinflussen. Statt eine Aufgabe objektiv zu bewerten, richten sich Teammitglieder nach bereits vergebenen Werten.
Lösung: Moderatoren können darauf achten, dass jede Schätzung unabhängig betrachtet wird, indem sie das Team dazu anregen, die spezifischen Aspekte der aktuellen Story zu bewerten, anstatt Vergleiche mit früheren Aufgaben zu ziehen.
5. Diskussionen, die ins Detail gehen
Ein weiteres Risiko ist, dass Teams sich in technischen Details oder hypothetischen Szenarien verlieren, anstatt sich auf die eigentliche Aufwandsschätzung zu konzentrieren.
Lösung: Ein erfahrener Moderator kann die Diskussion lenken und darauf achten, dass sie sich auf den relativen Aufwand und nicht auf eine exakte Berechnung konzentriert.
6. Fehlender Vergleich mit echten Ergebnissen
Eine Schätzung ist nur dann wertvoll, wenn sie im Nachhinein überprüft wird. Manche Teams schätzen regelmässig ihre Stories, analysieren aber nie, ob ihre Vorhersagen tatsächlich realistisch waren.
Lösung: Teams sollten in Retrospektiven überprüfen, ob ihre Schätzungen mit der tatsächlich benötigten Zeit übereinstimmen. Falls systematische Abweichungen auftreten, kann die Methode angepasst oder verbessert werden.
Trotz dieser Herausforderungen bleibt Planning Poker eine der effektivsten Methoden zur Aufwandsschätzung in agilen Projekten.
Best Practices für eine erfolgreiche Umsetzung
Damit Planning Poker sein volles Potenzial entfalten kann, sollten Teams einige bewährte Praktiken befolgen. Eine gute Moderation, klare Strukturen und eine kontinuierliche Verbesserung des Prozesses helfen dabei, effizientere und realistischere Schätzungen zu erhalten.
1. Klare Moderation und Struktur
Ein erfahrener Moderator – häufig der Scrum Master oder ein erfahrener Teammitglied – sollte den Schätzprozess leiten. Er sorgt dafür, dass:
alle Teammitglieder zu Wort kommen,
Diskussionen zielgerichtet bleiben,
bei Uneinigkeiten eine konstruktive Klärung erfolgt.
Der Moderator greift nur ein, wenn Diskussionen vom Thema abweichen oder eine Person dominiert.
2. Die richtige Schätzskala wählen
Die Fibonacci-Folge (1, 2, 3, 5, 8, 13, 21 …) hat sich bewährt, weil sie Unterschiede zwischen kleinen und grossen Aufgaben betont. Alternativ können Teams auch andere Skalen wie T-Shirt-Sizes (S, M, L, XL) verwenden, wenn sie sich damit wohler fühlen. Entscheidend ist, dass die Skala verständlich ist und für das Team funktioniert.
3. Timeboxing für effizientere Sitzungen
Ohne klare Zeitlimits kann eine Planning-Poker-Sitzung leicht ausufern. Damit das Team fokussiert bleibt, hilft Timeboxing:
Maximal 2–5 Minuten pro Schätzung
Diskussionen bei grossen Abweichungen auf das Wesentliche beschränken
Falls keine Einigung erzielt wird, Story zurückstellen und weitere Informationen einholen
4. Verwendung von digitalen Tools für Remote-Teams
In verteilten Teams oder hybriden Arbeitsumgebungen ist physisches Planning Poker nicht immer praktikabel. Digitale Tools erleichtern den Prozess erheblich. Eine von mir entwickelte kostenlose WebApp für Planning Poker steht unter pp.rueetschli.dev zur Verfügung.
Wer die Anwendung selbst hosten möchte, kann den Quellcode auf GitHub unter github.com/rueetschli/Poker-Planning herunterladen.
Diese digitale Unterstützung ermöglicht eine einfache und intuitive Durchführung von Planning Poker Sessions – besonders nützlich für verteilte oder remote arbeitende Teams.
5. Kombination mit anderen Methoden
Planning Poker eignet sich hervorragend zur Schätzung einzelner User Stories. Für eine gröbere Einschätzung grösserer Features oder Epics können Teams ergänzend Methoden wie T-Shirt-Sizing oder Affinity Estimation nutzen. Das spart Zeit und ermöglicht eine bessere Priorisierung im Backlog.
6. Retrospektiven nutzen, um den Schätzprozess zu verbessern
Nach mehreren Sprints lohnt es sich, den Schätzprozess in einer Retrospektive zu analysieren:
Waren die Schätzungen realistisch?
Wo gab es grosse Abweichungen und warum?
Muss die Schätzskala oder der Ablauf angepasst werden?
Ein regelmässiges Feintuning sorgt dafür, dass Planning Poker mit der Zeit immer präziser wird.
Wenn diese Best Practices beachtet werden, wird Planning Poker nicht nur eine Methode zur Aufwandsschätzung, sondern ein wertvolles Werkzeug zur Verbesserung der Teamkommunikation und Planungssicherheit.
Digitale Unterstützung: Planning Poker online nutzen
Während Planning Poker ursprünglich mit physischen Karten gespielt wurde, hat die Digitalisierung den Schätzprozess stark vereinfacht. Besonders in verteilten Teams oder hybriden Arbeitsumgebungen sind digitale Tools eine grosse Hilfe, um den Ablauf effizient und reibungslos zu gestalten.
1. Warum digitale Planning-Poker-Tools?
Ortsunabhängigkeit: Remote-Teams können Schätzungen synchron oder asynchron durchführen.
Automatisierung: Kartenwahl, Abstimmung und Konsensfindung werden beschleunigt.
Transparenz: Alle Schätzungen werden dokumentiert, was spätere Analysen erleichtert.
Einfache Integration: Viele digitale Tools lassen sich in bestehende Arbeitsprozesse integrieren.
2. Meine WebApp für Planning Poker
Um den Schätzprozess noch einfacher und zugänglicher zu machen, habe ich eine kostenlose WebApp für Planning Poker entwickelt. Sie steht unter pp.rueetschli.dev zur Verfügung und kann von jedem genutzt werden.
Die wichtigsten Funktionen:
✅ Einfache, intuitive Benutzeroberfläche
✅ Echtzeit-Schätzungen für Teams
✅ Verdeckte Kartenwahl mit automatischem Aufdecken
✅ Keine Registrierung notwendig
Für Teams, die ihre eigene Instanz betreiben möchten, gibt es den Quellcode auf GitHub:
🔗 github.com/rueetschli/Poker-Planning
Mit dieser WebApp können Teams ihre Planning-Poker-Sitzungen effizient und flexibel gestalten – egal, ob im Büro oder remote.
Abschliessende Gedanken: Planning Poker lohnt sich!
Planning Poker ist weit mehr als nur eine Methode zur Aufwandsschätzung – es ist ein bewährtes Werkzeug für bessere Teamkommunikation, fundiertere Entscheidungen und eine realistischere Planung. Durch den spielerischen Ansatz werden Missverständnisse frühzeitig erkannt, Annahmen hinterfragt und realistischere Einschätzungen erzielt.
1. Bessere Teamdynamik und Zusammenarbeit
Anstatt dass einzelne Experten den Aufwand bestimmen, wird das gesamte Team einbezogen. Dadurch entsteht ein gemeinsames Verständnis für die Aufgaben, und alle tragen zur Planung bei. Das fördert die Verantwortung und Motivation im Team.
2. Genauere und realistischere Schätzungen
Dank der verdeckten Schätzungen und der anschliessenden Diskussion werden individuelle Verzerrungen reduziert. Grosse Abweichungen führen zu wertvollen Erkenntnissen und helfen, technische Risiken frühzeitig zu identifizieren.
3. Anpassungsfähig für verschiedene Teams und Projekte
Ob kleine Scrum-Teams oder grosse Remote-Teams – Planning Poker ist flexibel und kann je nach Bedarf angepasst werden. Besonders in verteilten Teams sind digitale Lösungen wie meine kostenlose WebApp pp.rueetschli.dev eine wertvolle Unterstützung.
4. Kontinuierliche Verbesserung durch Retrospektiven
Teams, die ihre Schätzungen regelmässig mit der Realität vergleichen, verbessern ihre Prognosen über die Zeit. Durch Retrospektiven können wiederkehrende Fehler analysiert und der Prozess weiter optimiert werden.
Lohnt sich der Einsatz von Planning Poker?
Definitiv! Teams, die Planning Poker konsequent einsetzen, profitieren von präziseren Schätzungen, besserer Zusammenarbeit und einem transparenten Planungsprozess. Wer sein Planning Poker noch effizienter gestalten möchte, kann auf digitale Tools zurückgreifen – etwa meine WebApp unter pp.rueetschli.dev.
Egal ob mit physischen Karten oder digital: Planning Poker bringt Struktur, Klarheit und eine Portion Gamification in den agilen Schätzprozess – und das zahlt sich aus!